FDP Ortsverband Esslingen

FDP-Stadträte fordern eine Wirtschaftsförderung GmbH

Die FDP im Gemeinderat bedauert, dass es innerhalb kürzester Zeit erneut zu einem Personalwechsel im Bereich der Wirtschaftsförderung der Stadt Esslingen kommt.
„Das ist kein gutes Signal für die Wirtschaft in Esslingen“, so Stadträtin Farquhar „eine vertrauensvolle Beziehung kann so nicht entstehen. Wir sind davon überzeugt, dass die Wirtschaftsförderung auf andere Füße gestellt werden muss.“
Die FDP könnte sich eine Herauslösung der Wirtschaftsförderung aus der Struktur der Stadtverwaltung und eine Gründung einer „Wirtschaftsförderung GmbH“, wie z.B. in Sindelfingen vorstellen. „Weitere Gesellschafter könnten neben der Stadt beispielsweise die Kammern, die Banken, Wirtschaftsinitiativen etc. sein“, so Stadtrat Fehrlen „einen entsprechenden Prüfauftrag werden wir zeitnah stellen!“

Esslinger Frauenwoche

Rena Farquhar, Bärbel Noreikat und Barbara Straub (Referentin für Chancengleichheit, Stadt Esslingen)
Rena Farquhar, Bärbel Noreikat und Barbara Straub (Referentin für Chancengleichheit, Stadt Esslingen)
In deutschen Gemeinderäten liegt der Frauenanteil bei 25%. Von den 40 Kandidaten der FDP-Liste waren 13 Frauen, gewählt wurde Rena Farquhar, die gemeinsam mit Ulrich Fehrlen seither die FDP-Gruppe im Gemeinderat bildet. Der gesamte Esslinger Gemeinderat setzt sich aus 15 Frauen und 25 Männern zusammen. Mit diesen nüchternen Zahlen begann Rena Farquhar ihr Kurzreferat im Rahmen der Esslinger Frauenwoche auf Einladung der "Frauen in der FDP" um Bärbel Noreikat. "Wie bekommen wir mehr Frauen in die Kommunalpolitik?", fragt Rena Farquhar. Studien zeigen, Frauen in der Kommunalpolitik sind in der Regel über 40 Jahre alt, berufstätig, Mütter bereits älterer Kinder und besitzen einen Hochschulabschluss. Dass Frauen erst mit der Kommunalpolitik beginnen können, wenn die Kinder "aus dem Gröbsten heraus sind", erklärt sich am nötigen Zeitaufwand. 10 Stunden pro Woche investiert Rena Farquhar für das Mandat im Gemeinderat, bei Fraktionsvorsitzenden können es schnell 30 Stunden werden - neben Beruf und Familie. Außer der zeitlichen Belastung scheinen Frauen aber auch von den männlich geprägten Strukturen in den Parteien und Institutionen abgeschreckt zu werden. Ideen hatte die Politik schnell bei der Hand, z. B. Mentorenprogramme und Rhetorikseminare für Frauen. Dem liegt aber die Annahme zugrunde, dass Frauen sich verändern und ihre "Defizite" ausgleichen müssten. Farquhar sieht das allerdings anders. Sie ist der Meinung, dass sich die Institutionen bewegen müssten. Als Beispiel nannte sie die heutige Generalsekretärin der FDP Baden-Württemberg und damalige Bundestagsabgeordnete Judith Skudelny als sie mit ihrer wenige Monate alten Tochter den Bundestag betreten wollte. An diesem Beispiel sieht man wie wenig frauenfreundlich politische Institutionen bis hin zum Bundestag sind.

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PM: FDP begrüßt Weiterentwicklung des Esslinger Wirtschaftskonzepts

Die FDP im Gemeinderat begrüßt, dass die Wirtschaftskonzeption der Stadt weiterentwickelt werden soll. „Bereits im Sommer 2015 haben wir hierzu eine Reihe an wirtschaftspolitischen Anträgen eingebracht, wie z.B. die Weiterentwicklung des Life Science Centers zu einem branchenoffenen Existenzgründerzentrum mit zeitlich befristeter Mietdauer oder die RAL-Zertifizierung der Stadtverwaltung zur „Mittelstandsorientierten Kommunalverwaltung“, so Stadträtin Farquhar.
„An die Konzeption der Stadt muss aber noch mehr Fleisch“, so Fehrlen.
Es fehlen nach Ansicht der FDP konkrete Maßnahmen zur aktiven Wirtschaftsförderung, eine reine Situationsanalyse ist nicht ausreichend.



Wirtschaftspolitische Anträge der FDP 2015:

1. RAL-Zertifizierung zur „Mittelstandsorientierten Stadtverwaltung“
2. mehr Flächen im kommenden Flächennutzungsplan als Gewerbegebiete auszuweisen (Flächenpool)
3. das Life Science Center (LSC) zu einem branchenoffenen Gründerzentrum zu entwickeln
4. maximale Mietdauer im LSC auf maximal 10 Jahre und stufenweise Anhebung der Miete nach 3, 5 und 7 Jahren,
5. Entwicklung von räumlichen Konzepten für die Unternehmen im Anschluss an die Maximalmietdauer

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